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  #51  
Alt 23.10.2016, 23:43
Benutzerbild von Elt-Onkel
Elt-Onkel Elt-Onkel ist offline
Starkstrom
 
Registriert seit: 25.03.2004
Beiträge: 4.365
Hallo,

natürlich kann man bei Mineralfaser eine feste Außenplatte erzeugen.

Habe ich bei unserm Miethaus so gebaut:

Steinwolleplatten 14 cm, und dadrauf weißen Klebemörtel.
Im Klebemörtel eine Glasfasergittermatte.
Macht 1 cm Außenplatte.

Dadrauf Reibeputz.

So ist alles hübsch diffusiosoffen.

...
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  #52  
Alt 24.10.2016, 07:43
aleknuk aleknuk ist offline
Kabelknabberer
 
Registriert seit: 26.09.2014
Beiträge: 133
Zitat:
Zitat von Teletrabi
Mauerwerk atmet nicht.
Und die Diffusinsoffenheit ist keine Frage des Ausgangsstoffs.
Danke für die Info. Ich denke jeder hier weiss was ich meine.
Wie nennt man solche Leute? Korinthenka....?
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  #53  
Alt 24.10.2016, 07:44
aleknuk aleknuk ist offline
Kabelknabberer
 
Registriert seit: 26.09.2014
Beiträge: 133
Zitat:
Zitat von Elt-Onkel
Hallo,

natürlich kann man bei Mineralfaser eine feste Außenplatte erzeugen.

Habe ich bei unserm Miethaus so gebaut:

Steinwolleplatten 14 cm, und dadrauf weißen Klebemörtel.
Im Klebemörtel eine Glasfasergittermatte.
Macht 1 cm Außenplatte.

Dadrauf Reibeputz.

So ist alles hübsch diffusiosoffen.

...
Wie lange hält so eine Fassade? Ich will das evtl. auch machen.
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  #54  
Alt 24.10.2016, 14:46
Benutzerbild von NZ-Tafel
NZ-Tafel NZ-Tafel ist offline
Geerdeter
 
Registriert seit: 06.02.2016
Beiträge: 350
Und nun sind Dämmsysteme "hoch offiziell" Sondermüll....

http://www.achgut.com/artikel/kreisl..._sonder muell
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  #55  
Alt 24.10.2016, 18:39
Benutzerbild von Elt-Onkel
Elt-Onkel Elt-Onkel ist offline
Starkstrom
 
Registriert seit: 25.03.2004
Beiträge: 4.365
Hallo,


Zitat:
Zitat von aleknuk
Wie lange hält so eine Fassade? Ich will das evtl. auch machen.

Der Zielwert sind 30 Jahre.


...
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  #56  
Alt 25.10.2016, 01:44
Benutzerbild von didy
didy didy ist gerade online
Halbleiter
 
Registriert seit: 14.04.2005
Beiträge: 1.335
Zitat:
Zitat von NZ-Tafel
Und nun sind Dämmsysteme "hoch offiziell" Sondermüll....

http://www.achgut.com/artikel/kreisl..._sonder muell

Erstens: Es geht in dem Artikel nur um Polystyrol-Dämmsysteme. Wie ich schon schrieb, gibt es durchaus auch alternativen.

Zweitens:
Zitat:
Zitat von Verlinkter Artikel
Seitdem schimmelt die Republik vor sich hin
Schimmel kommt nicht von Wärmedämmung. Schimmel entsteht, wenn Luftfeuchtigkeit an zu kalten Oberflächen kondensiert.
Wärmedämmung erhöht die Oberflächentemperatur der Wände, reduziert also das Schimmelrisiko.
Polystyrol-Dämmungen sind zwar deutlich weniger diffusionsoffen als nacktes Mauerwerk (wie gesagt auch hier gibts alternativen), aber die Diffusion durch die Wand kann ohnehin nie die durchs wohnen eingebrachte Feuchtigkeit rausbringen. Daher kommt zu hohe Luftfeuchtigkeit definitiv von zu wenig Lüftung. Im Regelfall dürfte die erhöhte Luftfeuchtigkeit durch nicht geändertes Lüftungsverhalten herrühren, wenn im Zuge der Wärmedämmung auch Fenster und Türen gegen moderne, deutlich luftdichtere Varianten getauscht werden. Früher haben halt die undichten Fenster einen Großteil des Lüftens erledigt. Oder auch der Riss im Außenputz, wo es dann durch die Steckdose zog.

Drittens:
Zitat:
Zitat von Verlinkter Artikel
Mieter berichten häufig von nicht eingetretenen Einsparungen
Manches mag schöngerechnet sein - dass man gar nichts spart ist aber unwahrscheinlich und liegt wenn dann eher an Kombinationen verschiedener Punkte.
Nur die Wand ist nicht der einzige Wärmeverlust. Und oft bleibt die Vorlauftemperatur der Heizung so hoch wie früher - aufgrund geringerem Wärmebedarf läuft die (im MFH oft ohnehin schlecht eingestellte) Heizung dann *noch* ineffizienter. Man sollte nicht nur Lüft- sondern auch Heizgewohnheiten anpassen und die Heizung neu einstellen.
Außerdem kommt hinzu: In ungedämmten Gebäuden wurden oft Nebenräume weniger geheizt. Nach der Dämmung sind diese deutlich wärmer als früher (da die Wärme die aus den Nachbarräumen kommt gleichbleibt, die Wärme die nach außen abfließt aber geringer geworden ist.) Das geht von der Ersparnis natürlich ab (wäre der Raum früher auch schon so warm gewesen, wäre der alte Verbrauch größer gewesen).
Last but not least: Eventuell ist auch nur die monetäre Einsparung gemeint. Wenn man genauso viel mehr Miete zahlt wie man Energiekosten spart - dann hat man zwar finanziell nichts gewonnen (ggf. aber Komfort, weil die Wand nicht mehr kalt ist), aber es ist sowohl für die Umwelt gut (Energieverbrauch) als auch für die Volkswirtschaft (Arbeit im Land statt Geldexport in Ölförderländer).

Viertens:
Zitat:
Zitat von Verlinkter Artikel
Da ist zunächst einmal eine hypothetische Klimakatastrophe in 100 Jahren. Grundlage für die Prognosen ist die Treibhauswirkung des Kohlendioxids. Es ist klar, dass es eine solche gibt, aber leider nicht, wie groß sie ist. Die sogenannte „Klimasensitivität“ des Kohlendioxids liegt irgendwo zwischen 1 und 4,5 Grad Temperatur-Anstieg für eine Verdoppelung des Kohlendioxidgehalts. Der gegenwärtige Temperaturverlauf deutet eher auf den unteren Wert hin, ganz abgesehen davon, dass eine jüngst eingetretene fast 20 Jährige Erwärmungspause auf erhebliche natürliche Einflüsse hindeutet, die offenbar die Wirkung des Kohlendioxids überlagern können.
Ich empfehle hier mal diese Grafik: https://xkcd.com/1732/
Das ist keine wissenschaftliche Seite, aber das Diagramm basiert auf wissenschaftlichen Forschungsergebnisse (Quelle ist angegeben) und visualisiert diese sehr gut. Und mit Verlaub, ich sehe diese krasse Erwärmung am Ende ziemlich mit dem Verbrennen fossiler Ressourcen korrelieren. Das passt exakt zum Industrialisierungszeitalter.
Warum das laut dem Artikel auf natürliche Ursachen hindeuten soll, ist nicht erwähnt und mir völlig schleierhaft. (Außerdem ist es schon deutlich länger als 20 Jahre, nur jetzt halt so weit dass mans richtig merkt.)

Fünftes:
Zitat:
Zitat von Verlinkter Artikel
durchgeknallter Regulierungswahn staatlicher Behörden und grüner Lobbygruppen
Ich sehe Polystyrol-Dämmungen auch kritisch.
Aber einerseits muss man deswegen nicht Dämmung insgesamt kritisch sehen.
Insbesondere aber entlarvt so ein Satz als ideologisch und ist in meinen Augen kein bisschen wissenschaftlich.
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  #57  
Alt 25.10.2016, 06:43
Benutzerbild von Elt-Onkel
Elt-Onkel Elt-Onkel ist offline
Starkstrom
 
Registriert seit: 25.03.2004
Beiträge: 4.365
Hallo,

um es nocheinmal zu wiederholen:

Die Styropor-WDVS sind so konzipiert,
daß man im SOMMER die Feuchtigkeit aus den Außenwänden
nach INNEN herausheizen muß, die im Winter dort deponiert wurde.

Die Styropor-WDVS sind quasi dampfdicht.

Schimmel und Algenbewuchs entsteht auf der Außenseite von Styropor-WDVS.
Deswegen haben die Außenputze entsprechende GIFTSTOFFE,
um so einen Bewuchs in den ersten 10 Jahren zu verhindern.
(Der dann kontinuierlich durch den Regen ausgewaschen wird.)

Jeder der Styropor außen an Häuser klebt, ist ein potentieller Brandstifter.

Von dem Befall durch Mäuse und Vögel (Spechte) mal ganz abgesehen,
haben die Platten, die auf die Baustellen geliefert werden
i.d.R. nicht die Dämmwerte, die auf der Verpackung aufgedruckt sind.
Da nützt auch kein "Ü-Zeichen".

Ich habe gerade einen Hinweis bekommen, daß Styropor-WDVS-Platten
bestimmter Herkunft einen Stoff enthalten (welchen, kann ich heute
Nachmittag nachschauen), so daß selbst Sondermüll-Deponieen solche Platten
nicht mehr annehmen.
Nachdem die Gewerkschaft IG-Bau... seinen Mitgliedern empfohlen hat,
diese (bestimmten) Platten nicht mehr zu verbauen,
wird es auch keine Arbeitskräfte mehr geben, die sie wieder abreißen !
Da rollt eine Lawine, analog zu Asbest auf uns zu.

...
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  #58  
Alt 20.01.2017, 16:08
ThomasR ThomasR ist offline
Geerdeter
 
Registriert seit: 27.03.2005
Ort: Nideggen
Beiträge: 481
Unser Neubau hat eine Außenverkleidung aus 80mm Holzfaserplatte, darauf Dämmputz und Anstrich. Ist diffusionsoffen, sieht gut aus und war billiger als Styropor. PS gibt es in unserem Haus nur unter dem Estrich, dort würde es im Brandfall erst zu einem Problem wenn alle Menschen lange raus sind (oder einer Rauchvergiftung erlegen) und die Wände vermutlich schon nicht mehr stehen Eine Lüftungsanlage mit WRG ist natürlich auch drin.

Gegen Schimmel in Innenräumen hilft nur Lüften. Bei Wegfall der natürlichen Lüftung (schlechte Fenster/Türen etc.) muß das durch eine mechanische Lüftung ersetzt werden. Und wenn diese keine Wärmerückgewinnung hat, sind Einsparungen durch Dämmung fast nicht existent.

Tolle Bilder bei den entsprechenden TV Reportagen: Da waren in den vorher/nachher Bildern bei den begleiteten "Sanierungen" von Mehrfamilienhäusern schön die (ganztägig) geöffneten/gekippten Fenster zu sehen. Wo soll denn da eine Einsparung durch Dämmung herkommen?
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  #59  
Alt 02.02.2017, 01:16
Benutzerbild von Chris
Chris Chris ist offline
statisch unbestimmt
 
Registriert seit: 25.07.2004
Ort: Hessen
Beiträge: 3.400
Mediathek

Gestern lief nen Bericht...

http://mediathek.daserste.de/Plusmin...entId=40391196

Der Punkt war, das die Mieter kaum eine Einsparung haben, aber die Mieterhöhung dafür schon fast zum umziehen zwingt.

Läuft alles ein wenig aus dem Ruder finde ich.
__________________
"Natur und ihr Gesetz sah man im Dunkel nicht, Gott sprach ,es werde Tesla, und überall ward Licht"
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  #60  
Alt 02.02.2017, 07:30
Olaf S-H Olaf S-H ist offline
.
 
Registriert seit: 10.01.2005
Beiträge: 11.451
Zitat:
Zitat von Chris
... Läuft alles ein wenig aus dem Ruder finde ich.

Moin Chris,

nö. Ziel war es, damit Gewinn zu erzielen. Das Ziel wurde erreicht. Das Ruder liegt mittschiffs und die Maschine läuft AK.

Gruß Olaf
__________________
Dies ist keine rechtsverbindliche Auskunft sondern meine Meinung bzw. mein Tipp für den Bereich der Bundesrepublik Deutschland! Die einschlägigen Normen/Vorschriften (z. B. DIN, VDE, TAB, DGUV, TRBS, NAV, EN, LBO, LAR, ArbStättV, BetrSichV, ProdSG, ...) sind zu beachten. Ein Rechtsanspruch kann hieraus nicht abgeleitet werden.

Für elektrotechnische Laien gilt: Dieser Beitrag erläutert die technischen Zusammenhänge. Die Umsetzung obliegt den konzessionierten Fachbetrieben (§13(2)NAV).

"Wer eine Handlung begeht, der übernimmt auch alle daraus folgende Pflichten." §33 I-3 prALR 1794
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