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  #1  
Alt 26.04.2015, 16:08
Benutzerbild von Chris
Chris Chris ist offline
statisch unbestimmt
 
Registriert seit: 25.07.2004
Ort: Hessen
Beiträge: 3.393
Beitrag Schwebende Schirmung und Impedanz von Telefonleitungen...

Moin,

Habe wieder Lesestoff gefunden..

http://bedienungsanleitung.elektrono.../impedanz.html

Sind die da gemachten Aussagen grundsätzlich richtig?

Es geht mir insbesondere um das "böse" J-Y(St)Y und die Sache mit der schwebenden Schirmung. Das war mir so nicht bekannt, sonder eher so das am Apl der Telekom die Schirmung an den Potenzialausgleich angeschlossen werden muss..... ergo beidseitig aufgelegt.... nix offene oder schwebende Schirmung.... (In der Praxis leider doch einseitig "offen" da nur die Telekomseite der Kabel in den Potenzialausgleich integriert ist.)


Kann man grundsätzlich bejahen, das tatsächlich für Telefon und DSL im privaten Rahmen 2 adriger verseilter Rangierdraht (im Rohr etc...)das "beste" ist, für die Funktion und richtige Anpassung?
__________________
"Natur und ihr Gesetz sah man im Dunkel nicht, Gott sprach ,es werde Tesla, und überall ward Licht"
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  #2  
Alt 26.04.2015, 18:03
chris11 chris11 ist offline
Dauerbrenner
 
Registriert seit: 14.01.2011
Beiträge: 681
JY ST Y ist PVC isoliert. Das erzeugt hohe Dämpfung bei hohen Frequenzen wie auch alle in der Elektroinstallation üblichen Leitungen mit PVC.

Alle PVC Leitungen taugen nichts bei DSL oder Netzwerken. Gilt auch für selbstverdrilltes.

MFG
Christian
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  #3  
Alt 26.04.2015, 18:44
elo22 elo22 ist offline
Dauerbrenner
 
Registriert seit: 03.10.2004
Beiträge: 576
Zitat:
Zitat von Chris
Es geht mir insbesondere um das "böse" J-Y(St)Y und die Sache mit der schwebenden Schirmung. Das war mir so nicht bekannt, sonder eher so das am Apl der Telekom die Schirmung an den Potenzialausgleich angeschlossen werden muss..... ergo beidseitig aufgelegt.... nix offene oder schwebende Schirmung....

IMHO genauso. BTW: Bei einem der nicht zwischen Leitung und Kabel unterscheiden kann wäre ich vorsichtig.

Lutz
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  #4  
Alt 26.04.2015, 19:33
Benutzerbild von didy
didy didy ist offline
Halbleiter
 
Registriert seit: 14.04.2005
Beiträge: 1.273
Hallo,

ich hätte da auch Zweifel was der schreibt. Da wird z.B. 10MBit/s mit Halbduplex gleichgesetzt - hat aber nix miteinander zu tun. Man kann 10MBit/s Vollduplex genauso wie 100MBit/s Halbduplex machen.

Wieso ein fliegender Schirm besser sein soll als ein einseitig angeschlossener, ist mir auch nicht klar.

Und Vokabeln wie "Deppensprech" sag ich mal nix dazu.

Trotzdem interessanter Link. Wenn man nicht alles glaubt was da steht.
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  #6  
Alt 01.05.2015, 11:39
Ich-bins Ich-bins ist offline
Kabelknabberer
 
Registriert seit: 21.09.2014
Beiträge: 199
Zitat:
Zitat von Chris
Kann man grundsätzlich bejahen, das tatsächlich für Telefon und DSL im privaten Rahmen 2 adriger verseilter Rangierdraht (im Rohr etc...)das "beste" ist, für die Funktion und richtige Anpassung?
Grundsätzlich ist wieder ein Begriff, welcher man so nie verwenden sollte.
Üblich ist, das die Telekom bis zum APL einen Schirm auf beiden Seiten auflegt, was jedoch eher was mit Erdung und Überspannungsschutz im Fehlerfall einen Grund hat.
in House wird original Telekom, welche ja immer noch das Hoheitsrecht bis zur 1. TAE hat, das J-YY 2x2x0,6 immer noch verwendet, dies hat keinen Schirm.
Von der TK Anlage zu den Endgeräten, kommt es jetzt darauf an, welche Endgeräte verwendet werden. Im Homeoffice Bereich wird noch oft der alte S0 Bus hier verwendet, und nun sollte man unterscheiden, dort wird von der IAE kein Schirm zum Endgerät durchgeführt. Hier ist die Verseilung des Kabels wohl die entscheidende Größe, sieht man am Prüfgerät mit dem Bitfehlertest.
Geht es jetzt ein wenig in professionelle Technik, wo die zweidraht Technik schon lange vorherrscht, wird man meist auf die strukturierte Verkabelung des Netzwerks zurück greifen, es sei denn es sind sehr lange Strecken, der Systembus kann ja je nach Hersteller bis 2 km.
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  #7  
Alt 01.05.2015, 15:15
Benutzerbild von Alois
Alois Alois ist offline
Administrator
 
Registriert seit: 28.07.2004
Ort: Hessen GG
Beiträge: 11.575
Hallo Chris,

schau mal hier:

http://www.dehn.de/de1/dehn-academy/..._de/index.html

Gruß

Alois

Ps. die anderen Lektionen sind auch interessant.
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  #8  
Alt 11.08.2016, 16:25
ThomasR ThomasR ist offline
Geerdeter
 
Registriert seit: 27.03.2005
Ort: Nideggen
Beiträge: 393
Diese Seite hat mir sehr geholfen ein echtes Problem zu lösen. Der Eli hatte "die Beste" CAT7 Strippe als Verlegekabel und in Kupfer (nicht CCA) zwischen ÜGP und der Fritzbox verlegt. Der Telekom Techniker hat in meinem Beisein echte 8 Mbit am ÜGP gemessen, über die nur 15 Meter CAT7 kamen aber nur gut 1,5 Mbit an der Fritzbox an. Nur das Abklemmen der Schirmung des CAT7 brachte schon eine Verdoppelung, einseitig oder beidseitig machte nur einen geringen Unterschied.

Dabei stellte ich auch fest, daß eine neue Fritzbox (Typ schon vergessen) ein sehr viel unempfindlicheres Chipset hatte als meine uralte Fritzbox 7270 V3! Die alte Box hat die 1,5 Mbit sicher synchronisiert während die "neue" noch bei 4 Mbit (Anzeige an der alten) herumgezickt hat.

Experimente mit verschiedenen Kabeltypen führten zu den selben Erkenntnissen wie auf dieser Webseite: PVC taugt nicht und ein selbstgedrehtes Klingeladerpaärchen funktioniert super!

Ich habe jetzt tatsächlich eine Klingelstrippe zwischen ÜGP und Fritzbox im Leerrohr neben der toten CAT7 liegen und habe damit 8 MBit....

Am Liebsten würde ich mir 20 Meter des Telekom Erdkabels A-2YSF(L)2Y 0,5 mm | 0,6 mm besorgen ;-)
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