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  #21  
Alt 21.10.2014, 22:00
KDJens KDJens ist offline
ISO-Norm Entsprechend
 
Registriert seit: 12.10.2014
Ort: 04626 Nöbdenitz
Beiträge: 50
@Alois,
da du ja was zum Thema "Hochleistungsspeicher" wissen wolltest...

sogenannte "Hochleistungsspeicher" haben einen eher geringen Wasserinhalt, welcher eigentlich nur die Zeit vom Anspringen der Zirkulationspumpe und warmen Wasser an der Zapfstelle überbrücken sollen.. weil ja kaltes Wasser zurück kommt....

Ansonsten funktionieren die eigentlich wie ein Durchlauferhitzer...

Diese Speicher haben einen SEHR GROSSEN Wärmetauscher UND das zugehörige Heizgerät wird in kürzester Zeit auf Maximaltemperatur gefahren....

So funktioniert das....

Es gibt aber auch noch "Schichtenspeicher" die sind noch besser.... funktionieren aber nur bei "weichem Wasser"... deutsche Härte..., deutlich UNTER !!! 10 grd.. sonst Einsatz einer Wasserenthärtungsanlage.... PFLICHT!!! funktioniert aber GEIL!!! da der Speicher noch VIEL kleiner sein kann UND an der Wand hängt.....

Wenn du wissen willst wie das funktioniert ??? Frage einfach.....

Glück Auf!!!
der Jens
__________________
Zitat meines Lehrmeisters "Der Strom geht manchmal sehr seltsame Wege, aber am seltsamsten geht er im KFZ..."
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  #22  
Alt 22.10.2014, 05:50
Benutzerbild von Oberwelle
Oberwelle Oberwelle ist offline
Nie Auslernender
 
Registriert seit: 04.04.2005
Beiträge: 8.729
Moin..

das interessiert mich auch..

Unter Schichtspeicher verstehe ich die "riesig langen" Speicher, wo verschiedene Temperaturzonen herrschen.
Aber jetzt sollen die winzig klein sein ?!

OW
__________________
.
Ich kann über die Richtigkeit / Vollständigkeit meiner Angaben keine Gewähr übernehmen. Immer alle Vorschriften beachten !
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  #23  
Alt 22.10.2014, 07:44
Benutzerbild von Alois
Alois Alois ist offline
Administrator
 
Registriert seit: 28.07.2004
Ort: Hessen GG
Beiträge: 11.578
Hallo KDJens,

kleiner Speicher bedeutet aber hohe Leistung, wenn dauerhaft warmes Wasser laufen soll. Wie schon Eingangs aufgezeigt benötige ich rechnerisch 20 kW um eine Wassertemperatur von ca. 39 °C zu erreichen. Die Durchflußmenge beträgt bei der Berechnung 10 l/min.

Warum sollte man dann nicht gleich eine Heizung benutzen die als Dh funktioniert, wenn lediglich eine kurze Zeit ein Vorrat an warmem Wasser vorhanden ist. Irgendwie erinnert mich das an einen thermisch gesteuerten elektrischen Dh. Der hatte auch ca. drei Liter Wasservorrat der ständig auf Temperatur gehalten wurde. Ich habe das Gerät seinerzeit immer ausgeschaltet um die Verluste der Bevorratung weg zu bekommen.

Das Ausschalten einer Heizung im Sommer wäre eher nicht möglich. Bzw. ich müsste vor dem Duschen erst in den Keller um die Heizung zu aktivieren und danach noch mal in den Keller um sie wieder auszuschalten.

Gruß

Alois
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  #24  
Alt 22.10.2014, 20:46
KDJens KDJens ist offline
ISO-Norm Entsprechend
 
Registriert seit: 12.10.2014
Ort: 04626 Nöbdenitz
Beiträge: 50
@Oberwelle und @Alois...

Erst mal ein herzliches Glück Auf!!!!

mal der Reihe nach..... zuerst @Oberwelle....

ja und nein... es gibt zwei Arten von "Schichtenspeichern"...

diejenigen, welche du meinst sind für Heizungsanlagen gedacht, in welche eine Festbrennstoffanlage oder eine große solarthermische Anlage eingebunden sind.. die "schichten" dann das, vom Wärmeerzeuger gelieferte warme Wasser (von welchem Erzeuger auch immer... Festbrennstoff oder Solar oder...z.B. auch Wärmepumpe..) von oben nach unten in den PUFFERSPEICHER ein...

Diese Pufferspeicher sind KEIN Fass Wasser wie jeder denkt... die haben intern ein Röhrensystem, welches die optimale "Schichtung"
gewährleistet.... von oben nach unten.....

Ein Holzvergaserkessel eines Herstellers aus Österreich (Hofkirchen an der Trattnach) bietet z.B. die Möglichkeit den /die Pufferspeicher mit bis zu FÜNF Fühlern auszustatten... von oben nach unten... da kann man am Display des Kessels die Schichtung sehr gut erkennen UND die Regelung rechnet auch noch den Beladungszustand des/der Pufferspeicher hoch und zeigt das in Prozent an....


@Alois....
nun zu deiner Frage....

bei dir befinden wir uns "WARMWASSERBEREICH" !!! und NICHT!!! in der Heizung, obwohl beides miteinander kommuniziert......

Ein Schichtenspeicher im Warmwasserbereich IST!!!! ein Fass warmes Brauchwasser.... ABER auch mit Röhren.... intern... wenn auch weniger... also Schichtung !!

Die Beladung erfolgt über einen EXTERNEN PLATTENWÄRMEÜBERTRAGER!!! welche auch als sogenannte "Fischbüchse" in den, von dir erwähnten Kombigeräten verbaut wird (jedenfalls so ähnlich.. aber mit mehr Fühlern...) Wasserhärte kleiner 10 grd dH vorausgesetzt..... sonst ist der Plattenwärmeübertrager sehr schnell "ZU" (Kalk) gilt übrigens auch fürs Kombigerät......

Da wir beim Thema "Kombigerät" sind.. die haben heute alle eine sogenannte "Comfort-Funktion" d.h. das Wasser in der "Fischbüchse" wird immer auf einer gewissen Temperatur gehalten, wie du auch schon erkannt hast und da die oft nicht isoliert sind, ist das ENERGIEVERSCHWENDUNG.. das Heizgerät springt SEHR OFT an um die "Fischbüchse" bei "Laune zu halten".....

Beim Schichtenspeicher ist das anders... du kannst eine Zirkulationsleitung anschließen... UND da diese Speicher TOP isoliert sind decken diese einerseits den Spitzenlast-Bedarf ab und sorgen für komfortable Warmwasserversorgung.... (in sehr großen Mehrfamilienhäusern 40 WE und größer, mit Fernwärmeanschluss wird das auch so gemacht.....)

WENN der Schichtenspeicher LEER sein sollte, funktioniert das ganze auch nur wie ein Kombigerät... wie du schon berechnet hast ca, 10 ltr./min hast aber einen gewissen Puffer 70 /100 ltr.
UND es gab, bei uns bis jetzt, noch keine Beschwerden...

Wenn ihr weitere Fragen zur Heizungstechnik/Regelungstechnik.. habt.. GERNE....

Glück Auf !!!
der Jens
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Zitat meines Lehrmeisters "Der Strom geht manchmal sehr seltsame Wege, aber am seltsamsten geht er im KFZ..."
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