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  #1  
Alt 19.01.2011, 22:35
Olaf S-H Olaf S-H ist offline
.
 
Registriert seit: 10.01.2005
Beiträge: 11.479
Zahnrad auf Antriebswelle

Moin zusammen,

ich habe zunehmend Probleme mit Fleischmann-Motoren.

Auf der Motorwelle befindet sich ein aufgepresstes (?) Metallzahnrad. Bei einigen Motoren lockert es sich und verliert somit seine Funktion.

Es handelt sich hierbei um die "alten großen" Motoren (z. B. in Baureihe 221, Artnr. 4235).

Wie kann ich es wieder befestigen? Klebstoff?

Gruß Olaf
__________________
Dies ist keine rechtsverbindliche Auskunft sondern meine Meinung bzw. mein Tipp für den Bereich der Bundesrepublik Deutschland! Die einschlägigen Normen/Vorschriften (z. B. DIN, VDE, TAB, DGUV, TRBS, NAV, EN, LBO, LAR, ArbStättV, BetrSichV, ProdSG, ...) sind zu beachten. Ein Rechtsanspruch kann hieraus nicht abgeleitet werden.

Für elektrotechnische Laien gilt: Dieser Beitrag erläutert die technischen Zusammenhänge. Die Umsetzung obliegt den konzessionierten Fachbetrieben (§13(2)NAV).

"Wer eine Handlung begeht, der übernimmt auch alle daraus folgende Pflichten." §33 I-3 prALR 1794
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  #2  
Alt 19.01.2011, 23:01
Benutzerbild von 50Hertz
50Hertz 50Hertz ist offline
Starkstrom
 
Registriert seit: 11.02.2007
Ort: Dümmerland
Beiträge: 3.547
Kleben

Hallo Olaf!

Theoretisch geht natürlich jede beliebige Befestigung, wenn es denn sauber ausgeführt wird.

Um einen Keil zu setzen ist das ganze wahrscheinlich für Dich zu klein bzw. zu aufwändig.

Kleben ist eine gute Alternative. die Industrie verwendet hochwirksam Kleber. Das Geheimnis ist absolute Sauberkeit und eine spezifischer Kleber. einfach mal Technicol, würde ich nicht empfehlen.

Eine Möglichkeit wäre sicher auch noch eine sehr kleine Punktzange und elektrisch punktschweißen.
Einen Schweißpunkt direkt auf der Verbindungsstelle zwischen Rad und Achse. Wenn es allerdings Aluminiumräder und eine Stahlachse sind, dann verbietet es sich bei Bastellösungen in kleiner Stückzahl.

Bleibt noch, den alten Zustand wieder herstellen. Da man Löcher schlecht kleiner machen kann, macht man sie größer. Das Rad ausbohren und eine Messingbuchse einführen. Anschließend kann das Rad mit Buchse wieder Aufgepresst werden. Vielleicht zu empfehlen, wenn die Achse nicht völlig rund ist, um Formschluss zu erhalten. Im Idealfall hätte die Achse eine Riffelung.

Grüße
50Hertz
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  #3  
Alt 20.01.2011, 05:34
Benutzerbild von Oberwelle
Oberwelle Oberwelle ist offline
Nie Auslernender
 
Registriert seit: 04.04.2005
Beiträge: 8.709
Moin Olaf,

hatte das Problem bei meinem Videorekorder, habe das Zahnrad mit Schraubensicherungsmittel ( Loctite ) gesichert und der Welle vorher eine gekreuzte Kerbe verpasst.


Grüße OW
__________________
.
Ich kann über die Richtigkeit / Vollständigkeit meiner Angaben keine Gewähr übernehmen. Immer alle Vorschriften beachten !
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  #4  
Alt 20.01.2011, 23:30
findus findus ist offline
Null-Leiter
 
Registriert seit: 19.09.2009
Beiträge: 20
Moin,

da gibt es extra Kleber für: http://www.loctite.de/welle-nabe-verbindung-29958.htm

mfg
Findus
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  #5  
Alt 20.01.2011, 23:59
chris11 chris11 ist offline
Dauerbrenner
 
Registriert seit: 14.01.2011
Beiträge: 701
http://www.nexusboard.net/sitemap/24...toren-t296791/

Den Tip mit der Kugellagerkugel und einem beherzten Schlag finde ich nicht schlecht.

MFG
Christian
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  #6  
Alt 21.01.2011, 00:09
Benutzerbild von 50Hertz
50Hertz 50Hertz ist offline
Starkstrom
 
Registriert seit: 11.02.2007
Ort: Dümmerland
Beiträge: 3.547
Beliebige Kugel aus der Autowerkstatt

Die Idee finde ich absolut daneben.
Vielleicht würde ich die Meinung ändern, wenn genauere Parameter und ein Erfahrungsbericht zur Verfügung ständen. auf keinen fall gibts in meiner Autowerkstatt Kugeln die dafür passen.

Die Idee zusammen mit seiner Erfahrung von V20, ist eher nachvollziehbar.
Stauchung des Rades mit einem Durchschlag.

50Hertz
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  #7  
Alt 21.01.2011, 00:19
chris11 chris11 ist offline
Dauerbrenner
 
Registriert seit: 14.01.2011
Beiträge: 701
Was soll mit einem Durchschlag besser gehen als mit einer Kugellagerkugel die sich wenigstens genau mittig in die Bohrung setzt. Kannst ja irgend ein Kugellager schlachten. Die Kugeln sind hart und haben eine definiert glatte Oberfläche. Sie werden statt des Durchschlags zum Stauchen eingesetzt.

MFG
Christian
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  #8  
Alt 21.01.2011, 00:24
Benutzerbild von 50Hertz
50Hertz 50Hertz ist offline
Starkstrom
 
Registriert seit: 11.02.2007
Ort: Dümmerland
Beiträge: 3.547
Kugeln aus Standardlagern

Welchen Durchmesser sollen die Kugeln (aus meiner Autowerkstatt) haben?
Ein Kugellager mit Kugeln von 0,2 mm Durchmesser besitze ich nicht, wie soll ich es schlachten?

Gruß
50Hertz
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  #9  
Alt 21.01.2011, 09:43
chris11 chris11 ist offline
Dauerbrenner
 
Registriert seit: 14.01.2011
Beiträge: 701
Kugel ca 4 bis 10 mm Durchmesser. Dient nur als verlängertes Ende des Dorns um bei der Stauchung die Kraft genau auf den Bohrungsumfang einzuleiten.

Also denk dir einen Dorn/Durchschlag und setz an dessen Spitze die Kugel.
Die lässt Du genau in die Bohrung des Zahnrads kullern und haust möglichst zentrisch drauf. Zahnrad dazu auf einer möglichst geschliffenen Ebene auflegen, damit die Rückseite nicht beschädigt wird.

Die Idee ist, das sich die Kugel selbst in der Bohrung zentriert und du genau am Bohrungsradius eine gleichmässige Stauchung hinbekommst.

Einen Dorn/Durchschlag wirst Du nie so gerade halten können, das die Stauchung genau gleichmässig verläuft.

MFG
Christian
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  #10  
Alt 22.01.2011, 00:27
Benutzerbild von 50Hertz
50Hertz 50Hertz ist offline
Starkstrom
 
Registriert seit: 11.02.2007
Ort: Dümmerland
Beiträge: 3.547
Oh

Ich hatte es völlig falsch verstanden.
Dachte die Kugel sollte zwischen Achse und Rad geschlagen werden.
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