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  #1  
Alt 01.02.2007, 11:42
Unregistriert
 
Beiträge: n/a
Regelung Leiterquerschnitte "öffentlicher Dienst"?

Gerade erst diese Forum entdeckt und gleich eine Frage.

Mein Chef hat mir erzählt, das es im "öffentlichen Dienst" für öffentliche Gebäude die Regelung gäbe, mindestens 2,5² Querschnitte zu verlegen. Also 1,5² wären da für 240 Volt gar nicht mehr zulässig.

Hab ich da was verpast?


Mit freundlichen Grü?en, Dieter
  #2  
Alt 01.02.2007, 16:09
Benutzerbild von Alois
Alois Alois ist offline
Administrator
 
Registriert seit: 28.07.2004
Ort: Hessen GG
Beiträge: 11.576
Hallo Unregistriert,

willkommen im Forum!

Diese Frage wurde - soweit ich weiß - schon mal im Forum behandelt. Bitte such mal nach "Mindestquerschnitt" o.ä.!

Gruß

Alois
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  #3  
Alt 01.02.2007, 20:39
scrabble
 
Beiträge: n/a
Das kommt auf die Ausschreibung drauf an. Generell ist dem nicht so.
  #4  
Alt 01.02.2007, 22:40
Unregistriert
 
Beiträge: n/a
Zitat:
Zitat von Alois
Diese Frage wurde - soweit ich weiß - schon mal im Forum behandelt. Bitte such mal nach "Mindestquerschnitt" o.ä.!

Es geht hier lediglich um die Frage, ob es eine grundsätzliche Regelung bezüglich Mindestquerschnitten im öffentlichen Dienst bzw. in öffentlichen Gebäuden gibt.

Natürlich ist mir die rechnerische sowie normenkonforme Bestimmung von Leitungsquerschnitten geläufig.


Lieben Gruss, "Unregistriert"...
  #5  
Alt 01.02.2007, 23:01
Olaf S-H Olaf S-H ist offline
.
 
Registriert seit: 10.01.2005
Beiträge: 11.445
Moinmoin ?,

diese Ausschreibungstexte kenne ich auch. Wenn der Kunde mehr Kupfer in seiner Hütte haben möchte als nötig, dann laß ihn das doch bezahlen.

Ansonsten gelten für öffentliche Gebäude die gleichen physikalischen Grundsätze wie fürs private Eigenheim.

Gruß Olaf
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Dies ist keine rechtsverbindliche Auskunft sondern meine Meinung bzw. mein Tipp für den Bereich der Bundesrepublik Deutschland! Die einschlägigen Normen/Vorschriften (z. B. DIN, VDE, TAB, DGUV, TRBS, NAV, EN, LBO, LAR, ArbStättV, BetrSichV, ProdSG, ...) sind zu beachten. Ein Rechtsanspruch kann hieraus nicht abgeleitet werden.

Für elektrotechnische Laien gilt: Dieser Beitrag erläutert die technischen Zusammenhänge. Die Umsetzung obliegt den konzessionierten Fachbetrieben (§13(2)NAV).

"Wer eine Handlung begeht, der übernimmt auch alle daraus folgende Pflichten." §33 I-3 prALR 1794
  #6  
Alt 01.02.2007, 23:10
Zitteraal Zitteraal ist offline
Alter Sack
 
Registriert seit: 10.02.2004
Ort: Tagsüber in der Firma, sonst Zuhause.
Beiträge: 3.340
Zitat:
Zitat von scrabble
Das kommt auf die Ausschreibung drauf an. Generell ist dem nicht so.

Klar ist dem nicht so, Kupfer leitet leider Gottes immer noch so wie immer, das weiss ich seit vielen Jahren,

Die Fragestellung lautete aber, wie ich sie verstanden habe, ob der öffentliche Dienst irgendeine Reglementierung getroffen hat, die 1,5 Quadrat bei Steckdosenstromkreisen generell zu unterbinden und grundsätzlich minestens 2,5 Quadrat zu fordern.


Lieben Gruss und a guds Nächdle, Zitteraal
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Liebe Grüße, Bernd

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Der Narr tut was er nicht lassen kann, der Weise lässt was er nicht tun kann.

Konfuzius
  #7  
Alt 01.02.2007, 23:30
Olaf S-H Olaf S-H ist offline
.
 
Registriert seit: 10.01.2005
Beiträge: 11.445
Moinmoin Dieter,

ich habe mal für eine Schule eine Ausschreibung (1996) erstellt, wonach für die Räume die Zuleitung grundsätzlich in 2,5mm² auszuführen war. Danach durfte im Raum auch mit 1,5mm² installiert werden.

Ich vermute mal, daß damit dem Spannungsfall entgegengewirkt werden sollte. Eine Rechtsgrundlage dafür (z. B. Bauordnung) ist mir nicht bekannt. Dies kann aber auch regional unterschiedlich sein. Frage am besten bei der zuständigen Baubehörde (Bauüberwachung) nach. Wir hatten damals Vorbemerkungen mit dieser Forderung beigestellt bekommen.

Gruß Olaf

PS: ich muß morgen früh raus
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  #8  
Alt 01.02.2007, 23:49
Zitteraal Zitteraal ist offline
Alter Sack
 
Registriert seit: 10.02.2004
Ort: Tagsüber in der Firma, sonst Zuhause.
Beiträge: 3.340
Zitat:
Zitat von Olaf S-H
Eine Rechtsgrundlage dafür (z. B. Bauordnung) ist mir nicht bekannt. Dies kann aber auch regional unterschiedlich sein. Frage am besten bei der zuständigen Baubehörde (Bauüberwachung) nach.

Nachdem mich das Thema auch beschäftigt hat, habe ich mal beim für uns zuständigen staatlichen Hochbauamt angefragt. (Scheisse, habe ich mich gerade mal verraten) .

Ergebniss: "Wie, was, wir haben von sowas noch nix gehört...".

Na Klasse, wieder mal ein Schwachsinn mehr..


Grüsse, Zitteraal
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Liebe Grüße, Bernd

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Konfuzius
  #9  
Alt 02.02.2007, 05:11
Volker Volker ist offline
Kabelknabberer
 
Registriert seit: 05.12.2003
Ort: Niedersachsen
Beiträge: 162
Moin,

für die Arbeiten in den englischen Kasernen (Bergen Hohne) ist der 2,5qmm zu den Steckdosen pflicht. Diese Arbeiten werden vom Staatlichen Baumangagement Lüneburger Heide betreut.

Gruß Volker
  #10  
Alt 02.02.2007, 06:46
Benutzerbild von kabelmafia
kabelmafia kabelmafia ist offline
Meister-Prüfer
 
Registriert seit: 07.04.2003
Ort: eigentlich Hamburg, aber überall und nirgends
Beiträge: 7.311
Moin,

es ist wohl "gänige Praxis", daß in öffentlichen Bauten mind. 2,5 qmm gefordert wird. Aus meinem Dunstkries kenne ich keine derartige Baustelle, bei der es diese Forderung nicht gab.

Die Stadt München fordert jetzt sogar die ausschl. Verwendung von halogenfreien Kabeln und Leitungen. Man kann schon die Baukosten hochtreiben....
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Der Strom kann ruhig bunt sein-ohne Kabel nützt das nix.
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