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  #11  
Alt 04.01.2017, 13:04
Trumbaschl Trumbaschl ist offline
Sicherheitsexperte
 
Registriert seit: 11.02.2004
Beiträge: 1.607
Ich hab irgendeine NoName-LED (etwas älter, Preisklasse ca. 10 Euro) am 14.4.2015 in unsere Hausnummernbeleuchtung geschraubt. Die ist im im Freien (dieses Modell: http://www.printstop.eu/bilder/produ...mernschild.jpg ) und leuchtet nachdem der Dämmerungsschalter defekt ist 365 Tage im Jahr 24 Stunden lang. Bislang ohne Ausfall, bei -10 bis +35 Grad. Zugegeben nordnordwestseitig, also ohne direkte Sonneneinstrahlung, aber die sollte eigentlich nicht viel anrichten.
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  #12  
Alt 04.01.2017, 13:06
Benutzerbild von langer
langer langer ist offline
Halbleiter
 
Registriert seit: 05.07.2010
Ort: Am Rande des Ruhrpotts
Beiträge: 1.445
Die angegebene Lebensdauer muss schon hochgerechnet sein, bei manchen werden bis zu 50.000 Stunden angegeben, das wären etwa 5,5 Jahre im Dauerbetrieb.

Ein Bekannter Hersteller im Bergischen Land hat bei den Lebensdauertests die Leuchtmittel 8 Stunden ein- und dann 4 Stundne ausgeschaltet und in dem Labor herrschten nicht unbedingt Saunatemperaturen.
So wurde es uns jedenfalls vor ca 10 Jahren bei einer Werksbesichtigung geschildert.
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  #13  
Alt 04.01.2017, 15:01
Etrick Etrick ist offline
Halbleiter
 
Registriert seit: 03.08.2007
Beiträge: 1.132
Für die Angaben Brenndauer, Schalthäufigkeit und vergleichbare Glühlampenleistung gibt es Messvorgaben. Aber:

Erstens können in der Praxis andere Bedingungen herrschen, dann hält das Teil nicht so lange (Regel) oder länger (Ausnahme) als angegeben.

Zweitens gibt es Serienstreuungen.

Drittens lassen sich die Herstellerangaben kaum nachprüfen und das reizt natürlich dazu, optimistische Werte anzugeben...


Gruß

Achim
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  #14  
Alt 04.01.2017, 17:31
ThomasR ThomasR ist offline
Dauerbrenner
 
Registriert seit: 27.03.2005
Ort: Nideggen
Beiträge: 571
No-Name Hersteller geben gern die Lebensdauer der verbauten LED für das gesamte Leuchtmittel an, OHNE die Bauteile des Vorschaltgerätes. Bekanntlich sterben Elkos aber einen relativ schnellen Tod, sind also hier maßgeblich. Und wenn da die billigsten Typen genommen werden, dauert der Ausfall nicht lang. Die LED selbst ist zu 99% aller Fälle noch in Ordnung, nur das Vorschaltgerät ist defekt.
Bei namhaften Herstellern wird immer MIT allen Bauteilen gemessen, also wirklich das ganze Leuchtmittel. Da werden aber auch ganz andere Elkos verbaut.

Ich habe mit LED's zu Beleuchtungszwecken in 2003 angefangen. Seit Januar 2004 leuchtet unsere alte Hausnummernbeleuchtung dauerhaft mit ca. 0,8 Watt durchgehend (jede Zeitschaltuhr oder Dämmerungsschalter verbraucht mehr, daher ohne). Sieht lustig aus, weil man die verschiedenen LED Typen nun gut erkennen kann. Damals habe ich die "Leuchtmittel" noch aus individuellen 5mm LED's zusammengesetzt. Helligkeitsverlust ca. 50% nach knapp 120.000 Stunden

NIEMALS wieder No-Name Produkte. Da zahlt man mindestens zweimal!
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  #15  
Alt 04.01.2017, 17:51
Benutzerbild von Strippe-HH
Strippe-HH Strippe-HH ist offline
Funkenbändiger in Rente
 
Registriert seit: 10.10.2014
Ort: Hamburg
Beiträge: 1.248
Ich hatte mir im Februar 2015 mal für 19,99€ eine 30W-LED Leuchtröhre für meine 58W-Feuchtraumleuchte in der Kellerwerkstatt von Aldi gekauft.
Einfach nur mal aus Neugierde.
Ergebnis: Licht viel heller als eine herkömmliche 58W-Röhre und Funktion noch einwandfrei, kein Flackern und nichts.
Im Durchschnitt habe ich so 2-3 Stunden am Tag diese eingeschaltet.
Der "Treiber" ist das KVG in der Leuchte, Starterleitung ist mit Blindeinsatz gebrückt.
__________________
Immer das Beste draus machen
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  #16  
Alt 04.01.2017, 21:40
Benutzerbild von NZ-Tafel
NZ-Tafel NZ-Tafel ist offline
Geerdeter
 
Registriert seit: 06.02.2016
Beiträge: 369
Ich nutze nachwievor, überall wo es geht, konventionelle Glüh- und Halogenlampen sowie teilweise ESL. Bisher das problemloseste der Welt...

Die NoName ESL von EDEKA halten schon bald 4 Jahre durch.
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  #17  
Alt 04.01.2017, 22:26
karo1170 karo1170 ist gerade online
Geerdeter
 
Registriert seit: 31.03.2014
Beiträge: 259
Zitat:
Zitat von IH-Elektriker
Die Lebensdauerangaben bei LED-Leuchten sind tlw. absolut praxisfremd.
...
Ich habe vor einigen Tagen ein LED-Ersatzleuchtmittel für eine Schreibtischlampe mit normal einem 12V/20W-Halogenleuchtmittel gekauft – der LED-Ersatz hat bisher alles an Lebensdauer getoppt was ich erlebt habe.
...
Der zweite Flop war ein LED-Leuchmittel für einen Halogen-Deckenfluter mit normal R7s-Leuchtmittel. Da ist der Durchmesser zu groß um es Plug&Play einfach „so“ austauschen zu können.
...
Ein Negativpunkt ist mir bei der Beleuchtung des Treppenhauses aufgefallen – da habe ich letztens auch mal ältere LED mit E27-Sockel reingebaut welche durch hellere in der Wohnung ersetzt wurden.

Ich moechte nur mal ganz vorsichtig darauf hinweisen, das hier u.U. Aepfel mit Birnen verglichen werden...oder genauer, LED-Leuchten mit LED-Retrofit-Loesungen fuer Leuchten, die fuer ein komplett anderes Leuchtmittel gebaut wurden.
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  #18  
Alt 04.01.2017, 22:32
karo1170 karo1170 ist gerade online
Geerdeter
 
Registriert seit: 31.03.2014
Beiträge: 259
Zitat:
Zitat von Strippe-HH
Ich hatte mir im Februar 2015 mal für 19,99€ eine 30W-LED Leuchtröhre für meine 58W-Feuchtraumleuchte in der Kellerwerkstatt von Aldi gekauft.
Einfach nur mal aus Neugierde.
...
Der "Treiber" ist das KVG in der Leuchte, Starterleitung ist mit Blindeinsatz gebrückt.

Ich vermute mal, das das KVG (Drossel) kein Treiber ist, sondern dieser irgendwo in der Retrofit LED-Roehre sitzt (Kondensatornetzteil?). Ob das KVG erforderlich ist? Koennte auch sein, es verursacht nur zusaetzliche Verluste...
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  #19  
Alt 06.01.2017, 16:47
ThomasR ThomasR ist offline
Dauerbrenner
 
Registriert seit: 27.03.2005
Ort: Nideggen
Beiträge: 571
Bitte keine Äpfel mit Birnen vergleichen!

Daß die Helligkeit einer 30 Watt LED größer sein soll als die einer 58 Watt LS Lampe bezweifle ich ganz entschieden! Mit großer Sicherheit sind die Lumenleistungen ähnlich bzw. bei der Röhre sogar höher.

NUR TRITT DAS LICHT DER LED GERICHTET AUS, ALSO DAHIN WO MAN ES HABEN WILL, nach unten. Meist ist der "natürliche" Abstrahlwinkel der LED von 120° hier ausschlaggebend.

Das Licht einer LS Röhre ist dagegen auf 360° verteilt, davon ist die Hälfte bei den meisten Leuchten verloren, weil keine/schlechte Reflektoren!

Dazu kommt oft noch das grellere Weiss der billigen LED's, was subjektiv als "heller" empfunden wird.

Wir haben die Lichtbänder ganzer Fabrikhallen sowohl mit LED als auch mit "guten" Reflektoren umgerüstet, die Röhre hat fast immer "gewonnen". In den meisten Fällen konnten wir jede zweite Röhre weglassen, weil die Reflektoren soviel mehr Licht nach unten ergaben. Lediglich in einer einzigen Kategorie kann die LED punkten: wenn man über Maschinenanlagen o.ä. nur schlecht an die Leuchtbänder herankommt, sind Longlife-Röhren mit vergleichbarer Lebensdauer wie eine LED erheblich teurer. Nur dann haben wir auf LED umgerüstet.

Das werden die Leuchtmittelhersteller aber auch merken und die Longlife Röhrentypen billiger machen.
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  #20  
Alt 30.01.2017, 02:53
Benutzerbild von Elt-Onkel
Elt-Onkel Elt-Onkel ist offline
Starkstrom
 
Registriert seit: 25.03.2004
Beiträge: 4.526
Hallo,

nun hatte Aldi solche Dinger wieder im Angebot.

O.K., eine gekauft.

Mal testen.

In dem Zusammenhang:

Wie sieht es eigentlich mit der Rüttelfestigkeit von LED-'Glühlampen' aus ?


...
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