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  #21  
Alt 27.11.2015, 09:36
Fabi aus Berlin Fabi aus Berlin ist offline
Kabelknabberer
 
Registriert seit: 15.01.2014
Beiträge: 201
Spannungsfreiheit darf nur durch Elektrofachkräfte und elektrotechnisch unterwiesen Personen mit einem zweipoligen Spannungsprüfer festgestellt werden.

Diese Lügenstifte gehören in den Müll, vor allem wenn man Werkzeug z.B. aus einem kalten Auto holt und dieses anschließend in warmer Umgebung benutzt sammelt sich Kondensat am Werkzeug. Dieses kann den Widerstand in einem Lügenstift enorm herabsetzen und dann ist der Strom nicht mehr so ungefährlich.

In den Normen wird immer auch die zweipoligen Spannungsprüfer verwiesen.

Gruß

Fabi
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  #22  
Alt 27.11.2015, 11:26
dwarslöper dwarslöper ist offline
Administrator
 
Registriert seit: 24.12.2005
Ort: Nord-Niedersachsen
Beiträge: 1.645
Zitat:
Zitat von Fabi aus Berlin
Spannungsfreiheit darf nur durch Elektrofachkräfte und elektrotechnisch unterwiesen Personen mit einem zweipoligen Spannungsprüfer festgestellt werden.


Moin

Hast du ´ne Quelle für diese Aussage? Würde mich mal interessieren wo das steht.
__________________
Was ist betriebliche Mitarbeiterfürsorge?
Die Mitarbeiter so schnell über den Tisch zu ziehen, dass sie die Reibungshitze für Nestwärme halten.
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  #23  
Alt 27.11.2015, 13:37
Olaf S-H Olaf S-H ist offline
.
 
Registriert seit: 10.01.2005
Beiträge: 11.480
Moin drwaslöper,

wie wäre es mit DGUV-I 203-001, Abschnitt 5.1.3

Zitat:
Bei Spannungsprüfern für Anlagen bis
1000 V wird die zweipolige Ausführung
benutzt.

Gruß Olaf
__________________
Dies ist keine rechtsverbindliche Auskunft sondern meine Meinung bzw. mein Tipp für den Bereich der Bundesrepublik Deutschland! Die einschlägigen Normen/Vorschriften (z. B. DIN, VDE, TAB, DGUV, TRBS, NAV, EN, LBO, LAR, ArbStättV, BetrSichV, ProdSG, ...) sind zu beachten. Ein Rechtsanspruch kann hieraus nicht abgeleitet werden.

Für elektrotechnische Laien gilt: Dieser Beitrag erläutert die technischen Zusammenhänge. Die Umsetzung obliegt den konzessionierten Fachbetrieben (§13(2)NAV).

"Wer eine Handlung begeht, der übernimmt auch alle daraus folgende Pflichten." §33 I-3 prALR 1794
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  #24  
Alt 27.11.2015, 13:41
dwarslöper dwarslöper ist offline
Administrator
 
Registriert seit: 24.12.2005
Ort: Nord-Niedersachsen
Beiträge: 1.645
Zitat:
Zitat von Fabi aus Berlin
....... durch Elektrofachkräfte und elektrotechnisch unterwiesen Personen ...... .


Für Olaf S-H etwas präziser formuliert.
__________________
Was ist betriebliche Mitarbeiterfürsorge?
Die Mitarbeiter so schnell über den Tisch zu ziehen, dass sie die Reibungshitze für Nestwärme halten.
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  #25  
Alt 27.11.2015, 14:41
Olaf S-H Olaf S-H ist offline
.
 
Registriert seit: 10.01.2005
Beiträge: 11.480
Für Herrn Dwarlöper etwas mehr zitiert:

Zitat:
Zitat von DGUV Information 203-001 Abschnitt 5.1.3
Das Feststellen der Spannungsfreiheit ist unerlässlich und darf nur von einer Elektrofachkraft oder einer elektrotechnisch unterwiesenen Person mit dafür geeigneten Geräten und Einrichtungen vorgenommen werden. ...

Zitat:
Zitat von VDE 0105-100:2015-10, Abschnitt 6.2.4.1.101
Die Spannungsfreiheit darf nur durch eine Elektrofachkraft oder durch eine elektrotechnisch unterwiesene Person festgestellt werden.

Gruß Olaf
__________________
Dies ist keine rechtsverbindliche Auskunft sondern meine Meinung bzw. mein Tipp für den Bereich der Bundesrepublik Deutschland! Die einschlägigen Normen/Vorschriften (z. B. DIN, VDE, TAB, DGUV, TRBS, NAV, EN, LBO, LAR, ArbStättV, BetrSichV, ProdSG, ...) sind zu beachten. Ein Rechtsanspruch kann hieraus nicht abgeleitet werden.

Für elektrotechnische Laien gilt: Dieser Beitrag erläutert die technischen Zusammenhänge. Die Umsetzung obliegt den konzessionierten Fachbetrieben (§13(2)NAV).

"Wer eine Handlung begeht, der übernimmt auch alle daraus folgende Pflichten." §33 I-3 prALR 1794
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  #26  
Alt 27.11.2015, 15:41
Benutzerbild von Strippe-HH
Strippe-HH Strippe-HH ist offline
Funkenbändiger in Rente
 
Registriert seit: 10.10.2014
Ort: Hamburg
Beiträge: 1.179
Zitat:
Zitat von Fabi aus Berlin
Diese Lügenstifte gehören in den Müll, vor allem wenn man Werkzeug z.B. aus einem kalten Auto holt und dieses anschließend in warmer Umgebung benutzt sammelt sich Kondensat am Werkzeug. Dieses kann den Widerstand in einem Lügenstift enorm herabsetzen und dann ist der Strom nicht mehr so ungefährlich.
Dann schnappt man sich einen Lappen und wischt das Werkzeug ab.
Mit feuchten Schraubendrehern darf ich ja auch nicht an spannungsführenden Teilen arbeiten, oder?
Benutze übrigens auch an und ab mal einen Lügenstift.
__________________
Immer das Beste draus machen
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  #27  
Alt 27.11.2015, 16:48
IH-Elektriker IH-Elektriker ist offline
Halbleiter
 
Registriert seit: 09.01.2013
Beiträge: 1.003
Ich sehe einen Lügenstift in Händen eines erfahrenen Elektrikers als nich soooo gefährlich an wie in den Händen eines Laien.

Eine Fachkraft weiss was sie tut, kennt die Grenzen des Lügenstiftes bzw. dessen Anwendung.

Das fängt schon damit an das ein Laie einen Spannungsprüfer i.d.R. direkt vor Verwendung nicht auf Funktion prüft - eine gute EFK wird das tun.

Der laie verwendet seinen Lügenstift aber auch als furznormalen Schraubendreher - mit dem man notfalls auch mal einen Pappkarton aufsticht, im Putz rumkratzt, ihn als Hebelarm einsetzt und Schrauben löst/festzieht.

Dazu wird das teil meist achtlos "irgendwie" aufbewahrt, nicht wie ein Prüfgerät oder ein isoliertes Werkzeug verwendet - und entsprechend darauf achtet das nichts beschädigt wird.

....ist doch nur'n normaler Schraubendreher !

Es kann also durchaus sein das so ein "Lügenstift" kaputt geht ohne das der benutzer es merkt....und das kann dann gefährlich werden.

Darum mein Statement die Dinger am besten direkt zu entsorgen

Ich selbst habe durchaus solche Lügenstifte in meinem Fundus - sogar einen älteren der eben nicht als Schraubendreher ausgeführt ist, sondern rein als Lügenstift (...gabs bei der Lehre im 1. Lehrjahr zum Duspol dazu ) - und verwende die ab und an auch mal wenn nichts anderes zur Hand ist.

Wenn's irgendwo eine Sicherung "schmeisst" dann ist so ein Ding für die erste Diagnose sicherlich sinnvoll - wenn man weiss inwieweit man sich darauf verlassen kann. Ich nehme z.B. bei diversen Messungen ja auch ein Multimeter zur hand obwohl ein Duspol besser wäre - aber eben nicht zum Prüfen der Spannungsfreiheit. Da wird nur geeignetes und direkt vor der Prüfung auf Spannungsfreiheit getestetes Gerät verwendet !
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  #28  
Alt 27.11.2015, 18:06
arnim arnim ist offline
Geerdeter
 
Registriert seit: 02.09.2010
Ort: Saarland
Beiträge: 491
Und IH hat aus meiner Sicht hier auch aufgezeigt, warum die Dinger bei Laien und EuP (bin selber ja auch "nur" EFKffT")nix zu suchen haben.

Denn Sie wissen meist nicht was Sie damit tun...

Stellt mal einen Laien oder normale EuP mit guten Turnschuhen auf eine Leiter mit guten Gummifüßen und lasst mal die Spannungsfreiheit von Lampenleitungen mit dem Lügenstift feststellen...

Ich habe mich, vor ein einigen Jahren, dabei auch beinahe selber von der Leiter geschlagen: 230 V in den Bizep (N und L so 3 bis 4 cm entfernt)sorgen für eine extreme Beschleunigung von Hand/Unterarm in Richtung Schulter. Falls der Kopf nicht vorher als Bremse im Weg steht....
__________________
Never too old to rock! (Homer Simpson)
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  #29  
Alt 27.11.2015, 18:46
Benutzerbild von didy
didy didy ist offline
Halbleiter
 
Registriert seit: 14.04.2005
Beiträge: 1.372
Ist eine Person, der man erklärt hat wie man einen Duspol benutzt, nicht in gewisser Weise eine elektrotechnisch unterwiesene Person? (Natürlich nur für diese eine Aufgabe.)
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  #30  
Alt 27.11.2015, 19:28
dwarslöper dwarslöper ist offline
Administrator
 
Registriert seit: 24.12.2005
Ort: Nord-Niedersachsen
Beiträge: 1.645
Zitat:
Zitat von Olaf S-H
Für Herrn Dwarlöper etwas mehr zitiert:





Gruß Olaf

Moin Olaf mein

Du hast, wie fast immer, Recht . Ich hatte mich da ein bischen verrannt. Bin gerade dabei mein AuS ein bischen mental zu ventilieren. War gedanklich in einem anderen Thema.

Gruß
dwarslöper
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